Strangers in paradise: Der Hund aus dem Auslandstierschutz in der Familie

Abendvortrag

Das in vielen Fällen schier unvorstellbare Leid von Hunden in Süd- und Osteuropa hat viele Menschen dazu bewogen zumindest einigen wenigen dieser Hunde zu einem besseren Leben zu verhelfen. Mittlerweile ist der Hund aus dem Ausland eine alltägliche Erscheinung und auch ein Großteil der deutschen Tierschutzvereine beteiligt sich aktiv an der Vermittlung dieser Hunde.

Viele dieser Hunde sind unter ungünstigen Verhältnissen aufgewachsen, und haben ihr Verhalten an das Leben auf der Straße bzw. in überfüllten Tierheimen angepasst. Auch wenn ihre neuen Lebensumstände auf diesem Hintergrund geradezu paradiesisch erscheinen mögen, haben Hunde mit solch einer Vorgeschichte nicht selten erhebliche Anpassungsschwierigkeiten.

An diesem Abend betrachten das Hundeleben in Deutschland mit den Augen der Hunde, die aus ausländischen Tierheimen zu uns kommen:

Welche Anforderungen und Erwartungen werden hierzulande an Familienhunde gestellt?

Welche Schwierigkeiten sind zu erwarten?

Wie können wir den Hunden am besten helfen, sich auf die neue Umgebung einzustellen?

Der Abend erleichtert es den Teilnehmern, sich in die Lage von Hunden aus dem Ausland zu versetzen und hilft sie besser zu verstehen. Besonders wertvoll ist die Veranstaltung für Menschen, die sich bereits für einen Hund aus dem Ausland entschieden haben, oder aktuell überlegen einen solchen Hund bei sich aufzunehmen.

Trainerkollegen profitieren von Fallbeispielen und vorgestellten Trainingsansätzen, im Tierschutz engagierte Teilnehmer nehmen Gedanken und Hinweise für eine umsichtige Vermittlungspraxis mit.

Fave Canem

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Gerrit Stephan, Biologe (B.Sc.), Hundetrainer

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